Meldung

Protokoll der 8. Vereinsversammlung

Protokoll der 8. Vereinsversammlung 2013 am 17. 01. 2014 im Bürgerhaus  Mechenried des Vereins Feuerwehrmuseum Mechenried e.V.

Legende der verwendeten Abkürzungen: ASZ = Atemschutzzentrum Landkreis, BGM-in = Erste Bürgermeisterin,
E-KBR = Ehren-Kreisbrandrat, E-KBI = Ehren-Kreisbrandinspektor, E-KBM = Ehren-Kreisbrandmeister, 
E-Mail = Elektronische Post, E-SBR = Ehren-Stadtbrandrat, FA = Feuerwehranwärter, FF = Freiw. Feuerwehr,
FW-Museum = Feuerwehrmuseum, FWV = Feuerwehrverein, JFW = Jugendfeuerwehr, KBR = Kreisbrandrat,
KBI = Kreisbrandinspektor, KBM = Kreisbrandmeister,  KFV = Kreisfeuerwehrverband, LRA = Landratsamt.

Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung (Theo Diem)
  Um 19.00 begrüßte 1. Vorsitzender Theo Diem die Vereinsmitglieder und Frau Brantner von der Presse zur 8. Vereinsversammlung. Wünschte ein allen gutes neues Jahr und stellte fest, dass zur Versammlung form- und fristgerecht geladen und keine Anträge zur Tagesordnung bei Ihm eingereicht wurden.
  Er fragte ob Einverständnis mit der bekannten Tagesordnung besteht oder neue Tagesordnungspunkte bzw. Ergänzungen derselben gewünscht sind, beides wurde ->einstimmig verneint.

2. Rückblick auf Tätigkeiten seit der letzten Vereinsversammlung  (Reiner Schuster) 
  Schriftführer Reiner Schuster fragte ob er das Protokoll der 7. Vereinsversammlung verlesen soll, das wurde, da bekannt  ->einstimmig verneint.
  Er bat sich in die Anwesenheitsliste einzutragen und von den ausliegenden Flyern des FW-Museums Exemplare mitzunehmen. 
  Als nächstes bat er Ihm zu melden, wenn jemand neu mit E-Mail erreichbar wird, was auch über vertraute Familienangehörige möglich ist. Das wird mehrfach so praktiziert. Dies spart uns als Verein Geld und ermöglicht es Infos, die aus Kostengründen nicht mit Brief verteilt werden an die Mitglieder weiterzugeben.
  Im Auftrag des Schatzmeisters gab er dessen Bitte bekannt, bei jeder Änderung von Konto- oder Bankverbindungen über die wir den Mitgliedsbeitrag abbuchen, diesen oder den Schriftführer in Kenntnis zu setzen. Denn wenn die Abbuchung nicht durchgeführt werden kann, da sich etwas geändert hat, werden wir mit Gebühren belegt, die manchmal fast den normalen Jahresbeitrag ausmachen.
 
Danach gab er bekannt, wer sich für heute entschuldigte:
BGM-in Birgit Bayer, vom LRA Frau Anette Wasser, KBI Peter Pfaff, KBI Rudi Lübke, E-KBR Helmut Leykauf, E-KBM Horst Burger, E-KBM Robert Dürr.

Was hat sich seit der 7. Vereinsversammlung besonderes ereignet.
Unser Mitgliederstand hat sich seit Vereinsgründung wie folgt entwickelt:
Start mit 47 Gründungsmitgliedern, davon leider 4 durch Tod verloren, inzwischen 12 Zugänge, dabei 3 im Berichtsjahr. Dies waren der FWV-Römershofen, KBM Kaus Oster aus Unterschwappach und KBM Bernhard Finger aus Knetzgau, so dass wir zurzeit  55  Mitglieder haben, davon 3 fördernde.
  Bedauerlich ist nur, dass so wenige Feuerwehrvereine, Feuerwehrjugendgruppen und vor allem von den seit 2005 neuernannten KBM´s bei uns Mitglied wurden, was besonders wichtig wäre, da diese vor Ort beispielgebend.
  Zur Info und Anregung, von Euch sind bei den Museumsöffnungen zu wenig helfend tätig, die wenigen sind: Gerhard Kalnbach, Markus Ankenbauer, Heinz Lang, Alexander Klösges und ich. Ab und zu noch Schorsch Klösges und Theo Diem. Und glaubt mir, es ist nicht schwierig Gerhard Kalnbach bei den Öffnungen vom FW-Museum zu unterstützen. Es wäre wichtig und hilfreich, wenn sich weitere Mitglieder dazu bereiterklärten, dass Gerhard Kalnbach Sie bei Bedarf anrufen kann, um Ihn auch bei den Öffnungen von FW-Museum unterstützen. Derjenige braucht nur aufzupassen, dass es ruhig zugeht, von den Ausstellungsstücken nichts aus Versehen mitgenommen wird und die Spenden ordentlich ins Spendenglas kommen.
  Alle dazu nötigen Erklärungen und Führungen werden von Gerhard Kalnbach, Markus Ankenbauer  oder mir vorgenommen. Wer grundsätzlich daran Interesse hat es zu tun, wird gerne eingewiesen.
  Nun die Anzahl Besucher mit durchschnittlicher Spendenhöhe im Öffnungszeitraum ab 2009, was zeigt, wir liegen auch ohne Eintritt nur mit freiwilligen Spenden, in der Regel im Schnitt über dem einmal als Eintritt angedachten Betrag.
2009 kamen 213 Besucher bei 13 (7+6) Öffnungen.
2010 kamen 260 Besucher bei 13 (7+6) Öffnungen.
2011 kamen 135 Besucher bei 11 (7+4) Öffnungen.
2012 kamen 160 Besucher bei 10 (7+3) Öffnungen.
2013 kamen 243 Besucher bei 13 (7+6) Öffnungen.
  Wie zu sehen sind wir gerade noch im vertretbaren Bereich, der Vorstand hat sich deshalb entschlossen es weiter bei freien Eintritt zu belassen. Das Feuerwehrmuseum ist am 1. Sonntag im Monat in der Zeit von Mai bis Oktober und nochmals im Mai am Internationalen Museumstag, somit an sieben Sonntagen von 14:00 bis 17:00 offen.  Die sechs weiteren Öffnungen im Jahr 2013 sind solche auf Anforderung, die in der Regel an Werktagen anfallen und Gott sei Dank wieder zugenommen haben.

  Am Samstag vor dem jährlichen Int. Museumstag findet mit starker Unterstützung der FF-Mechenried unser FW-Museumsfest statt, das inzwischen von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird, nur mehr Zuspruch unserer Mitglieder wäre gut. Alle Termine des FW-Museums werden im Landkreis und darüber hinaus in vier Tageszeitungen bekannt gemacht. Unser Vorstandsmitglied KBI Werner Stumpf hatte eine tolle Idee, ab 2014 beginnend wird am Int. Museumstag ein Treffen der ehemaligen Führungsdienstgrade des Landkreises bei uns stattfinden um deren Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und die aktiven Führungsdienstgrade, die auch einmal dazugehören, an uns zu binden. Um Ausstellungsprogramm und Abwicklung kümmert sich hervorragend unser stellvertretender Museumsleiter und 1. Kommandant der FF-Mechenried Markus Ankenbauer. Das abhalten und organisieren dieses Treffs werden KBI Werner Stumpf und ich übernehmen.
  Um die Attraktivität des FW-Museums zu stärken, wird mit Hilfe von KBI Werner Stumpf und dem ASZ-Team im kleinen Raum des FW-Museums eine Ausstellung über Entwicklung von Atem- und Gasschutz bei den Feuerwehren aufgebaut. Dies war bereits für das Jahr 2013 geplant, hat sich leider aus verschiedenen Gründen verzögert, soll in diesem Jahr erledigt werden, wenn interne Unstimmigkeiten ausgeräumt sind.  Wer in Knetzgau bei 25-jährigen Fest des ASZ war, hat davon einige Ausstellungsstücke gesehen.

  Für die dem FW-Museum überlassenen Dauerleihgaben und Geschenke, bedanke ich mich sehr herzlich bei den Feuerwehren die damit unsere Ausstellung bereichern. Als Beispiel nenne ich ein Geschenk der FF-Untertheres, eine Schachtel mit Nadel und Hanffäden zum Flicken von Hanfschläuchen. Inzwischen steht im Gerätehaus der FF-Haßfurt der uns überlassene Funkalarmtisch aus dem K-Raum des LRA den wir verwenden werden um Besuchern zu zeigen wie die Alarmierung der Hilfsorganisationen bis zur Inbetriebnahme der ILS abgelaufen ist. Außerdem wird eine kleine Weckerlinie aufgebaut, ähnlich wie im Gerätehaus der FF-Haßfurt, mit der von 1936 bis 1985 die FF-Haßfurt von der Polizei still alarmiert wurde. Diese Art der stillen Alarmierung war die einzige zwischen Bamberg und Schweinfurt, die Zug um Zug mit Einführung der Funkalarmierung dort abgebaut wurden. 
 
  Im Auftrag vom Vorstand bitte ich Euch herzlich um Besuch unseres 4. Museumsfestes am Samstag, den 17. Mai 2014 ab 14:00 und beim 37. Internationalen Museumstag  am Sonntag, den 18. Mai 2014. Wir würden uns freuen, wenn dabei wieder ein Mitglied, der etwas Interessantes sammelt, dies dabei ausstellt, hierbei denke ich an die Sammlung unseres Mitglieds Rudolf Krämer aus Pfarrweisach.

  Bevor ich es vergesse, nehmt bitte von den ausliegenden Flyern des FW-Museums mit, verteilt sie im Freundes- und Bekanntenkreis und legt sie wo es möglich ist aus. Denn wir hören öfters von Besuchern, dass es im Landkreis noch nicht ausreichend bekannt ist, dass es ein so interessantes FW-Museum im Landkreis, hier in Mechenried gibt. Diese wird lfd. besser und umfangreicher, vor allem wenn  die Ausstellung der Geschichte des Atemschutzes und der Alarmierung fertig ist.
  Zum Schluss möchte ich mich bei all denen bedanken, die im und um das FW-Museum überaus aktiv sind, besonders bei der Museumsleitung, Gerhard Kalnbach und Markus Ankenbauer und den weiteren Mitgliedern im Vorstand.

3. Kassenbericht (Linus Stephan)
Der Schatzmeister Linus Stephan erläuterte die Kassenbewegungen und Endstände, zum 31. 12. 2013.
(Mitglieder können die Daten beim Schatzmeister erfragen)

  Zum Ende seines Kassenberichts fragte Schatzmeister Linus Stephan ob noch Fragen wegen des Kassenberichts für das Jahr 2013 an ihn sind, was verneint wurde.
Deshalb bat 1. Vorsitzender Theo Diem die Kassenprüfer zu ihrem Bericht auf.

4. Bericht Kassenprüfer, ggf. mit Antrag auf Entlastung des Vorstands (Axel Braun)
  Die beiden Kassenprüfer Thomas Schmitt und Axel Braun prüften am 17. 01. 2014 die Belege und den Kassenstand und kamen zum Ergebnis, keine Beanstandung, da ordentlich und übersichtlich geführt.
  Axel Braun stellte deshalb zum Ende seiner Ausführungen den Antrag an die Versammlung, den Vorstand zu entlasten, diese Entlastung wurde einstimmig mit 19:0 erteilt.

5. Verschiedenes, Wünsche und Anträge  (Theo Diem)    
  Auf die Frage des 1. Vorsitzenden Theo Diem an die Anwesenden ob noch etwas offen ist oder zur Klärung ansteht, kam keine Meldung. Da dem so war, schloss der 1. Vorsitzende Theo Diem um 19:22 die 8. Vereinsversammlung und wünschte den Mitgliedern einen guten Nachhauseweg und ein gesundes Wiedersehen.


Schriftführer                               1. Vorsitzender

Reiner Schuster                              Theo Diem